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1. August 2018

Unfassbares Trauerspiel

Ist das städtische Sportamt für die Bürgerinnen und Bürger da???

Als unfassbares Trauerspiel bezeichnete die CDU-Stadtverbandsvorsitzende Heike Görder die aktuellen Vorgänge um das Bega-Bad: „Bei bestem Sommerwetter in der Ferienzeit die schwimm begeisterten Salzufler ab Mittwoch vor dem geschlossenen Bega-Bad stehen zu lassen, ist ein Stück aus dem Tollhaus. Nicht genug, dass die Probleme mit dem Personal seit drei Jahren bekannt sind und in diesem Jahr bereits das Frühschwimmen abgeschafft wurde, soll nun das Bad komplett für Tage geschlossen werden. Die Leitung des Sportamts hat komplett völlig versagt.“

Bad Salzuflen zur Hochsaison ohne öffentliches Freibad stehen zu lassen, ist ein nicht hinzunehmendes Armutszeugnis, zeigt die nicht vorhandene Kompetenz der zuständigen Fachbereichsleiterin, die Gleichgültigkeit des im Urlaub befindlichen Bürgermeisters und muss personelle Konsequenzen zur Folge haben.

Die Krankmeldungen des Personals haben vielleicht auch mit dem Arbeitsklima zu tun und – so ist nur zu vermuten – mit Arbeitsverträgen, die der Tätigkeit als Fachkraft für Bädertechnik/Aufsicht etc. nicht gerecht werden. Wenn hoher Arbeitsanfall, 3 – 4 Monate zur Freibadsaison – nicht berücksichtigt wird, sind verwaltungsseitig grobe Fehler gemacht worden, die nicht auf dem Rücken der Salzufler Freibadbesucher ausgetragen werden dürfen.

Die CDU Bad Salzuflen fordert die zuständige Amtsleiterin auf, eine sofortige Lösung des Problems durch eine bessere Koordination, ein Höchstmaß an Flexibilität und einer engeren Kooperation z.B. der DLRG herbeizuführen.

Auch im VITA SOL kam es über Jahre immer wieder zu erheblichen organisatorischen Schwierigkeiten, seit der Privatisierung des Bades ist davon nicht mehr die Rede. Privatisierung ist kein Schreckgespenst und wenn die Verwaltung „Freibad nicht kann“, dann sollte auch dieser Gedanke einmal vertieft und zu Ende gedacht werden. Nicht zu vergessen ist, dass es inzwischen in Lippe und darüber hinaus Freibad-Vereine gibt, die ehrenamtlich kommunale Bäder betreiben.

Für eine Stadt wie Bad Salzuflen muss es möglich sein z.B. mit Hilfe der DLRG und anderer Sportvereine den Besuchern das sommerliche Badevergnügen für seine Bürger zu erhalten.

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