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1. September 2020

Bürgermeister behindert Ehrenamt

Der Umgang des Bürgermeisters mit Bürgern und Ehrenamtlern ist schon grenzwertig.

Gut zu erkennen am Beispiel der Festhalle Schötmar, hier lautet die Taktik wohl:
VERZÖGERN, VERTRÖDELN, VERHINDERN

Die TG Schötmar möchte gerne die Festhalle in Schötmar als ihr neues Domizil für ihre vielfältigen Aktivitäten in Sport und Ehrenamt übernehmen.
Deshalb hatte die CDU schon vor Monaten die Verwaltung beauftragt, ein Konzept vorzulegen, wie man dieses Projekt bestmöglich unterstützen kann.
Erst wartet die TG Schötmar ein halbes Jahr auf eine Antwort des Rathauses bezüglich des Wunsches, die Festhalle zu übernehmen, dann bequemt sich auf Druck der CDU-Fraktion der Baudezernent zu einer „Ja-aber“ Antwort, und nun der Hammer: mit deutlicher Verspätung legt der Bürgermeister eine Einschätzung vor, die man nur als gezielte Abschreckung der Interessenten bezeichnen kann. Ein Gutachter wurde für die Wertermittlung eines möglichen Verkaufs eingeschalt, das erhöht nur die Kosten und, als Hintertürchen für eine Verhinderung der Übergabe der Festhalle an die TSG Schötmar, wird dann noch die Notwendigkeit des Erhalts der im Obergeschoss liegenden Not- bzw. Ersatzwohnung für Obdachlose angeführt.
Warum das biite, fragt sich die CDU, denn der Wert der Immobilie ist seit ewigen Zeiten bekannt und in den Büchern der Stadt genau beziffert. Und als wäre das der Abschreckung noch nicht genug, werden seitens des Baudezernenten alle Pläne der TG als baurechtlich schwierig oder unmöglich beschrieben. Genaues aber will die Verwaltung erst sagen, wenn die TG zu einem hohen Preis gekauft und einen Bauantrag gestellt hat.
Hier wird wichtiges ehrenamtliches Engagement zur dringend notwendigen Stärkung eines Ortsteils mit Füßen getreten und allen Unterstützern vor den Kopf gestoßen, da helfen auch alle „Sportlerehrungen“ auf großer Bühne nicht!
Schluss mit der Behinderung ehrenamtlichen Engagements und sofortiger Einstieg in Verhandlungen, damit das Projekt für Schötmar, seine Bürger und Vereine schnellstmöglich realisiert werden kann.
Die CDU Bad Salzuflen hat für dieses Verhalten des Bürgermeisters und seiner Bauverwaltung überhaupt kein Verständnis und fordert endlich sofortiges Handeln:
1. Auf die „Gutachteritis“ der Stadt – natürlich immer gegen teures Geld- kann in diesem Fall verzichtet werden

2. Ein Verkauf zum Buchpreis an die TG Schötmar ermöglicht den langfristigen Erhalt dieser Schötmaraner Institution im Sinne der vielen Ehrenamtler und Vereine, die Taten sehen wollen, weil sie Sonntagsreden nicht mehr hören können

3. Der Vorhalt einer Notwohnung in dem Gebäude wird nicht mehr aufrecht erhalten, Notwohnraum wird gesichert in den vor vier Jahren errichteten und nur kurze Zeit in der Flüchtlingskrise genutzten Schlichtbauten am Parkplatz Bega-Bad, die seitdem seit längerer Zeit leer stehen und verwahrlosen.

4. Vereine, die einen wichtigen Beitrag zur Stadtgesellschaft, besonders in dem nicht unproblematischen Stadtteil Schötmar leisten, sind zu fördern und nicht weiter zu behindern. Ihnen aber immer wieder Knüppel zwischen die Beine zu werfen und alles auf die lange Bank zu schieben, ist kontraproduktiv für den Stadtteil Schötmar und führt nur zur Verärgerung des Ehrenamtes.

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